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Love Alien: Warum ich erst mit 31 Sex hatte… und das mit der Liebe so verdammt kompliziert ist

Das erste schonungslos offene Buch von einem Spätzünder, der doch noch sein Glück findet.

30, männlich, ungeküsst: Wolfram Huke ist eigentlich ein ganz normaler Typ. Er ist Ende zwanzig, hat Filmregie und Philosophie studiert, arbeitet als Filmemacher und Journalist, hat einen großen Freundeskreis. Was er aber noch nie hatte: Freundin, Knutschen, Sex.

Über sowas spricht man nicht. Das merkt man schon daran, dass es dafür nicht mal ein anständiges Wort gibt. Erwachsene männliche Jungfrau ist vielleicht noch die beste Umschreibung, die das Deutsche hergibt. Da weiß wenigstens jeder, was Sache ist. Wenn Wolfram Knutschpaare auf der Straße sieht, fühlt sich das für ihn so weit weg an, als käme er von einem anderen Stern.

Die Fragen und guten Ratschläge kennt er inzwischen alle. Sie reichen von „Und, haste endlich?“ über „Die Richtige findest du dann, wenn du aufhörst zu suchen“ bis zu „Meld dich doch mal zu einem Tanzkurs an.“ Wolfram Huke testet Speeddating, meldet sich beim Online-Dating und in Foren für Absolute Beginners an – findet aber schließlich seinen eigenen Weg aus der Einsamkeit. Er fängt an, über sich und sein Problem zu sprechen. Mehr noch: Er filmt sich ein Jahr lang selbst, beim Ausgehen, beim Daten, eigentlich bei allem. Daraus entsteht der preisgekrönte Dokumentarfilm „Love Alien“, der in Kino und Fernsehen läuft und im Frühjahr 2013 Aufmerksamkeit erregt.

Das Buch geht weit über den Film hinaus: Inzwischen hat sich Wolframs Leben komplett verändert…

FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-03486-4
voraussichtlich ab 27. Oktober 2016 im Buchhandel