Alle Artikel mit dem Schlagwort “Buch

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Interview: Wolfram bei DRadio Wissen

Eine Stunde über die Liebe. Oder das Nichtfinden der Liebe. Aber es ist ja bekanntlich noch gut ausgegangen… Wolfram bei DRadio Wissen in einer Sendung, die sich regelmäßig der Liebe widmet, in all ihren Facetten. Hier online Zum Nach-, Vor- und Anhören…

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Interview bei 1LIVE – zum Nachhören

Am Sonntag ging es bei 1LIVE ums Warten… und da haben sie auch bei mir in Taipeh mal nachgefragt, wie das so ist, wenn man lange auf die Liebe wartet… hier zum Nachhören.

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Interview in der Rheinischen Post: „Wie ist es, mit 33 Jahren seine erste Freundin zu haben?“

Dem Journalisten der Rheinischen Post war es ein Anliegen, nicht die ganze (wie er es nannte) „Krankengeschichte“ nochmal aufzurollen, sondern lieber darüber zu reden, wie es danach weitergegangen ist…

Das recht ausführliche Ergebnis kann man hier lesen

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Interview: Wolfram in der „Welt“

Tja. Das mag nun komisch klingen, sonst wäre es ja keine Überschrift wertgewesen, aber diese Sache mit einem anderen Menschen im Bett: das gut hinzukriegen muss man auch erstmal üben. Jedenfalls war das mein Gedanke, als die ganze Sache noch sehr neu war.

Aber ist das wirklich verwunderlich?

Klick hier: Interview in der Welt

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Wolfram in der Bild (mit altem Bild)

Das Foto muss vom ersten Lanz-Besuch sein… ist ja schon ein bisschen her. Ich kann leider selber den Artikel nicht sehen (wieder das Bildplus-Abo nicht bezahlt)…

Hier der Link zur Bild

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Interview: Wolfram bei hr1

Wolfram am Freitagmorgen im (voraufgezeichneten) Gespräch mit der hr1-Moderatorin Susanne Schwarzenberger. Per Telefon aus Taipei. Tolle Technik. Danke hr1! Weiterlesen

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Heute war was in der Post…

Heute angekommen. Buch Nr. 1. Ungelesen. Bei mir in Taipeh im Briefkasten. Nur blöd, dass ich’s schon kenne… eine Woche noch, dann kann es jeder lesen. Jeder zweite würde auch reichen, wir wollen da bescheiden sein.

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Love Alien: Buch zum Film? Film zum Buch? Oder wie?

Es gibt ein Buch. Und es gibt einen Film. Heißen beide „Love Alien“ und sehen auch noch ähnlich aus. Ist es das Buch zum Film, der Film zum Buch, oder wie?

Weder, noch.

Der Film war zuerst da und ist eine Innenansicht, eine Momentaufnahme aus dem Alltag allein: mein 30. Lebensjahr, aufgenommen vom 29. bis zum 30. Geburtstag, mit einer kleinen Urlaubskamera aus der Subjektive. Er kam an der Filmhochschule als Übungsfilm zustande und sollte ursprünglich gar nicht von mir handeln, sondern von anderen Menschen mit denselben Sorgen. Als ich einem meiner Filmlehrer unter Angstschweiß und vier Augen gestand, es gehe mir übrigens selber so, das sei auch die Motivation zu diesem Thema, sagte der: Warum machst du den Film nicht über dich?

Ist dann so gekommen. Der Dreh hat ein Jahr gedauert, die Fertigstellung bis zur Premiere fast ein weiteres. Danach kam der Film ins Kino, ins Fernsehen und auf DVD. Da hatte ich Glück. Hatte ich mir zwar erhofft, dass ich damit einen Nerv treffe, auch bei Medien, aber wissen konnte ich das natürlich nicht.

Er war noch nicht veröffentlicht, da trudelte eine Email ein.

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Buch schreiben? Ich hab doch grad einen Film gemacht, was sollte im Buch anderes stehen? Ein paar Emails gingen hin und her, dann schlief die Buchidee wieder ein…

Sie schlief drei Jahre, bis sie im Frühjahr 2015 aufwachte, ausgiebig gähnte, sich streckte und nach Aufmerksamkeit verlangte. In der Zwischenzeit war einiges passiert: Nicht nur, dass ich nach zehn Jahren in eine Stadt gezogen war, in der ich mich pudelstwohlst fühlte (falls sich pudelwohl steigern lässt), ich hatte unterdessen sogar erste Gehversuche in der Liebe gemacht: Ich fühlte mich nicht mehr als Love Alien!

Vielleicht wäre das mit so einem Buch jetzt doch was? Eine Freundin, die bei der Zeitung arbeitet, riet mir, unbedingt eine Agentur zu beauftragen. Sag mal, Google: Gibt es eine Buchagentur in Leipzig? Nö, sagte Google, dafür in Berlin. Ich schrieb kurzerhand an die größte: Ob das mit so einem Buch eine gute Idee sei? Ist es, schrieb die Agentur zurück. Wir zimmerten ein Exposé zurecht, und die Agentur spammte damit die Verlage voll. Kann jetzt allerdings ein paar Wochen dauern, sagte die Agentur, grade bei Erstautoren zieren sich die Verlage oft, bis sie zusagen…

Es dauerte zwei Stunden, bis der Agent wieder anrief, selber ein wenig atemlos: Verlag hat angebissen! Dann ging es ratzfatz, Vertrag, Unterschrift, hin, her, fertig.

Das Schreiben hatte ich unterschätzt. Das ist richtig Arbeit, weit mehr als ein bisschen Tastenklappern am Abend. Und es dauert, bei mir jedenfalls, viel länger als geplant. Am Anfang hat ein Kapitel geschlagene zwei bis drei Wochen verschlungen, und hinterher hab ich mir erstmal stolzgeschwellt die Schulter geklopft und das Kapitel an sämtliche Freunde verschickt, ob sie nun wollten oder nicht. Und eine wohlverdiente Pause eingelegt. So verging der Sommer, im Nu war der erste Abgabetermin heran und wurde im vollen Schreibgalopp gerissen: nicht zu halten. Auch der zweite nicht, und auch nicht der dritte. Dabei wurde ich im Schreiben immer schneller, zum Schluss mussten pro Kapitel zwei, drei Tage reichen. Den ganzen Mist vom Anfang, diese Zweiwochenkapitel, hatte ich inzwischen längst weggeschmissen, und ich verschickte auch nichts mehr, vorsichtshalber.

Der Film ist die Momentaufnahme, die mittendrin im Einsamkeitsschlamassel steckt, es geht mehr um Stimmungen als um Erklärung. Das Buch erzählt ganz anders, und es erzählt viel mehr. Zum Schreiben braucht man ja weder Filmmaterial noch O-Töne. Es gab tatsächlich noch einiges zu sagen, das im Film gar nicht auftauchen konnte, ohne Bilder. Klar finden sich Geschichten hüben wie drüben, ich bin ja derselbe. Aber das Buch geht doch deutlich über den Film hinaus, und – vielleicht am wichtigsten: es gbt eine Lösung. So eine Art jedenfalls.

fischervorschau[1]
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Kein Zurück mehr: die Verlagsvorschau

Wie kommt das Buch in die Buchläden?

Landauf, landab tingeln dieser Frühlingstage die freundlichen Vertreter des Verlags durch die Buchläden, von Borkum bis Bielefeld. Bei Holundertee und Butterkeksen, so jedenfalls stelle ich mir das vor, stehen sie mit den Buchhändlern am Verkaufstresen beisammen, übrigens allesamt kluge und einfühlsame Menschen, belesen sowieso, das gehört schließlich zum Beruf, die ihre Kundschaft, die Bücherwürmer und Schmökerschmecker, genau kennen und sowieso einen der besten Berufe der Welt haben, und das war eine zutiefst ehrliche und garantiert ironiefreie Aussage über Buchhändler. Die Vertreter also ziehen, ein bisschen stolz und mit sanften Fingern, die nagelneue Verlagsvorschau aus dem Koffer aus Krokodilstränenleder, blättern sanft von vorn bis hinten durch das bunte Heft und erzählen schwärmerisch von den Büchern, die von Herbst bis Winter erscheinen sollen.

Und meins ist mit dabei. Kaum zu fassen! Eben hab ich doch noch Tag für Tag vor meinem Tablett in eine Bluetooth-Tastatur getippt, der die Tasten ausfielen wie einem Dreijährigen die Zähne, in der Leipziger Unibibliothek. Das soll ein Buch werden? Nie im Leben! hab ich denken müssen, während ich dran verzweifelte, halbwegs gerade Gedanken in nicht allzu krummen Sätzen unfallfrei zu Display zu bringen. Und schon soll es erscheinen…

Naja, schon. Ein bisschen dauert es dann ja doch noch. 27. Oktober!

Die ganze Verlagsvorschau der Fischer-Sachbücher gibt es übrigens hier.