Über den Autor: Wolfram Huke

wolfram

Filmemacher und Journalist Wolfram Huke

So mit 13, 14 hab ich gedacht: Wann geht’s los? Mit 16 der Verdacht: Da stimmt was nicht! Mit 20 lief eindeutig was schief. Nur was? Mit 25 die Sorge: Was machst du, wenn das länger so bleibt, oder für immer? Mit Punkt 29 fing ich an, meinen Alltag allein zu filmen, daraus ist der Dokumentarfilm „Love Alien“ geworden. Und dann hat es doch angefangen mit der Liebe, da war ich fast 32.

Jetzt bin ich 34 und wohne 9000 Kilometer von Zuhause entfernt in Taipeh, der Liebe wegen. Dass ich das mal sagen würde!

Es gibt sie in dick und dünn, in alt und jung, in männlich und weiblich, in arm und reich. Sie kommen in den besten und in den schlechtesten Familien vor, in der Stadt und auf dem Land: Menschen, die partout keine Liebe finden, was sie dafür auch anstellen. Love Alien ist meine Geschichte einer langen Suche. Und vom Finden, Gottseidank.

Kurzgefasster Lebenslauf:
Ab 1981 groß geworden bis auf 1,80m, erst behütet von der Grenze (Ost) im Eichsfelddörfchen Geismar unterm Hülfensberg, später in der freien Reichs- und Hansestadt Mühlhausen. Mit 14 durfte ich in einer hutschachtelgroßen Zeitungsredaktion zwei Meldungen tippen, ab da stand fest: Journalist willst du werden. Mit 15 außerschulischer Reporter, vom Papa auf die Dörfer zu Feuerwehrjahreshauptversammlungen und Kaninchenzüchterjungtierschauen kutschiert. Mit 17, lange vor allen Kerkelings, erste Begehung des Jakobswegs. Mit 18 freundliche Übernahme der Mühlhäuser Lokalredaktion der Thüringischen Landeszeitung. Mit 19 aus Versehen zwei Wochen lang Vaterlandsverteidiger gespielt, dann aber auf Zivi umgeschult und entzückende alte Leutchen in Krakau gepflegt. Philosophiestudium bei den Jesuiten in München, gleichzeitig Ausbildung zum Journalisten, bergeweise Praktika und Arbeit als „Freier“, von Bild bis Bayern2Radio. Begeisterung fürs Radio. Kurz vor Abschluss der Philosophie auf die schiefe Bahn an die Filmhochschule geraten. Seitdem Filmemacher und Fernsehfuzzi. Nach zehn Jahren München verzogen nach Leipzig. Für den Hausgebrauch kann ich Schlagzeug und Akkordeon bedienen und bin dem Swingtanzen verfallen.

Auf etwasistimmer.de kann man sehen, was ich so mache, außer Love Alien.